Immobilienverband Deutschland IVD Bundesverband der Immobilienberater, Makler, Verwalter und Sachverständigen e.V.

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Das sagen unsere Mitglieder über den IVD

Hans-Joachim Beckr

Leiter der Abteilung Steuern

Der IVD hat ein belastbares Netzwerk an über 60 Rechtsexperten, auf das unsere Mitglieder zurückgreifen können.

Verwalter können sich bei Fragen zum Steuerrecht auf unseren Steuerrechtsexperten Herrn Hans Joachim Beck verlassen. Hans-Joachim Beck, ehemaliger Vorsitzender Richter am Finanzgericht Berlin-Brandenburg, leitet die Abteilung Steuern in der IVD-Bundesgeschäftsstelle in Berlin. Mitgliedsunternehmen können sich kostenfrei beraten lassen. 


Der Preis der Mitgliedschaft richtet sich nach dem Regionalverband, dem Sie angeschlossen sind. Sie können den Beitrag einmal jährlich oder monatlich bezahlen. Im Monat zahlen Sie je nach Regionalverband zwischen 67 Euro und 95 Euro.

Ab 67 Euro pro Monat 

alle Vorteile genießen

Der Preis der Mitgliedschaft richtet sich nach dem Regionalverband, dem Sie angeschlossen sind. Sie können den Beitrag einmal jährlich oder monatlich bezahlen. Im Monat zahlen Sie je nach Regionalverband zwischen 67 Euro und 95 Euro.

Muster-Beschlüsse kostenfrei

Mit der großen Sammlung an rechtssicher formulierten Muster-Beschlüssen vom IVD sind WEG-Verwalter stets auf der sicheren Seite.  

Rechtsrat inklusive

Rechtsthemen gehören zum Verwalter-Alltag dazu. IVD-Mitglieder können jederzeit eine rechtliche Erstberatung von unseren Anwälten erhalten.  

Vertriebspower mit ivd24

Gegen eine geringe Pauschale können Wohnungen im IVD-internen Portal ivd24.de unbegrenzt vermarktet werden. So lässt sich einiges sparen.

  • Rechtssicher formulierte Musterbeschlüsse
  • Beschluss-Texte zu allen wichtigen Themen
  • Verwalter greifen dadurch auf einen einheitlichen Standard bei Texten zurück
  • Viele Rechtsstreitigkeiten werden dadurch im Keim erstickt

Rechtliche Erstberatung kostenlos

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Mit einer Mitgliedschaft im IVD geht Ihre Immobilien-Verwaltung schneller voran:

Sie sind Verwalter und möchten wissen, wie Sie den seit dem 01. Juli 2020 geänderten Umsatzsteuersatz auf Rechnungen und Verträge anzuwenden haben? Auf welchen Zeitpunkt kommt es hierbei entscheidend an in welchen Fällen muss die ausgewiesene Umsatzsteuer korrigiert werden? 


Wir zeigen Ihnen was zu beachten ist und bieten Ihnen unsere kostenlose Vorlage zum Download an.


Hier sind Antworten auf die wichtigsten Fragen zum neuen Umsatzsteuersatz:

Muss ich die Rechnungen für Juli- Dezember 2020 berichtigen, welche noch die 19 % Umsatzsteuer ausweisen?

Antwort:
Ja, Vorausrechnungen für die Monate Juli bis Dezember 2020, in denen eine Umsatzsteuer von 19 Prozent ausgewiesen ist, müssen berichtigt werden. Dazu genügt es, dem Mieter eine berichtigte Rechnung zu übersenden. Anderenfalls müsste der Vermieter gemäß § 14 c UStG die Umsatzsteuer von 19 Prozent an sein Finanzamt abführen.

Antwort:
Ja, Vorausrechnungen für die Monate Juli bis Dezember 2020, in denen eine Umsatzsteuer von 19 Prozent ausgewiesen ist, müssen berichtigt werden. Dazu genügt es, dem Mieter eine berichtigte Rechnung zu übersenden. Anderenfalls müsste der Vermieter gemäß § 14 c UStG die Umsatzsteuer von 19 Prozent an sein Finanzamt abführen.

IVD - Immobilienverband Deutschland 
Der Spitzenverband der Immobilienberufe

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Die wichtigsten Fragen & Antworten

Muster: Befristete Dauerrechnung für Monatsmiete und Nebenkosten

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Thomas Klemmer

Geschäftsführer

GLOBAL  Institut Immobilien GmbH

"Mir als Verwalter bietet der IVD einen großen Mehrwert. Die rechtssicher vorformulierten Musterbeschluss-Texte sind sehr hilfreich und die Seminare halten mein Wissen stets auf dem neuesten Stand."

Gilt die Umsatzsteuersenkung auch bei Garagen oder Stellplätzen?

Antwort:
Die Vermietung von Garagen und Stellplätzen ist steuerbefreit, wenn sie an Wohnungsmieter vermietet werden und in der Nähe der Wohnung liegen. Werden sie an andere Personen vermietet, ist die Vermietung umsatzsteuerpflichtig. Der Vermieter kann jedoch von der Kleinunternehmerregelung des § 19 UStG Gebrauch machen und die Vermietung als steuerfrei behandeln, wenn seine steuerpflichtigen Umsätze im vorangegangenen Kalenderjahr nicht höher waren als 22.000 EURO und im laufenden Kalenderjahr voraussichtlich nicht höher sein werden als 50.000 EURO.


Wenn die Vermietung umsatzsteuerpflichtig ist, unterliegt die Miete für die Monate Juli bis Dezember 2020 dem Steuersatz von 16 Prozent. Wenn der Mietvertrag vor dem März 2020 abgeschlossen worden ist, muss der Vermieter den Steuervorteil an den Mieter weitergeben. 

Antwort:
Die Vermietung von Garagen und Stellplätzen ist steuerbefreit, wenn sie an Wohnungsmieter vermietet werden und in der Nähe der Wohnung liegen. Werden sie an andere Personen vermietet, ist die Vermietung umsatzsteuerpflichtig. Der Vermieter kann jedoch von der Kleinunternehmerregelung des § 19 UStG Gebrauch machen und die Vermietung als steuerfrei behandeln, wenn seine steuerpflichtigen Umsätze im Kalenderjahr voraussichtlich nicht mehr als 22.000 EURO betragen. 


Wenn die Vermietung umsatzsteuerpflichtig ist, unterliegt die Miete für die Monate Juli bis Dezember 2020 dem Steuersatz von 16 Prozent. Wenn der Mietvertrag vor dem März 2020 abgeschlossen worden ist, muss der Vermieter den Steuervorteil an den Mieter weitergeben.

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Kommt es bei der Anwendung des Steuersatzes im Gewerbemietverhältnis auf einen bestimmten Zeitpunkt an?

Antwort:
Der Steuersatz von 16 Prozent ist auf Mieten anzuwenden, die für die Monate Juli bis Dezember 2020 gezahlt werden. Auf den Zeitpunkt der Zahlung kommt es nicht an.

Wie werden Nachzahlungen von rückständigen Mieten behandelt?

Antwort:
Werden Mieten für die Monate vor dem Juli 2020 nachgezahlt, unterliegen die Mieten dem Steuersatz von 19 Prozent.

Muss ich den Gewerbemietvertrag ändern/ anpassen auf 16 % Umsatzsteuer?

Antwort:
Der Gewerbemietvertrag muss nur dann geändert werden, wenn der Vertrag als Rechnung ausgestaltet ist und der Steuersatz und die Steuer offen ausgewiesen sind.

Was ist bei der Verwalterhonorarrechnung zu beachten, wenn ein Bruttohonorar vertraglich vereinbart wurde?

Antwort:
Das Bruttohonorar ändert sich durch die Absenkung des Umsatzsteuersatzes nicht. Wenn der Verwaltervertrag vor dem März 2020 abgeschlossen worden ist, muss der Verwalter den Steuervorteil jedoch gemäß § 29 UStG an seinen Kunden weitergeben.

Müssen wir zum Stichtag 01.07.2020. alle Zähler in allen Objekten ablesen lassen?

Antwort:
Nein, eine gesonderte Ablesung ist nicht erforderlich. 

Die Finanzverwaltung akzeptiert, dass die Ergebnisse der Ablesezeiträume, in die der Stichtag fällt, im Verhältnis zwischen den Tagen vor und ab dem Stichtag aufgeteilt werden. Ist der Ablesezeitraum länger als drei Monate, muss das Versorgungsunternehmen bei der Aufteilung eine Gewichtung vornehmen, damit die Verbrauchsunterschiede in den Zeiträumen vor und ab dem Stichtag berücksichtigt werden.

Antwort:
Nein, eine gesonderte Ablesung ist nicht erforderlich.
Die Lieferung von Strom, Gas, Wasser, Abwasserbeseitigung, Kälte und Wärme durch Versorgungsunternehmen werden nach Ablesezeiträumen abgerechnet. Endet der Ablesezeitraum im zweiten Halbjahr 2020 unterliegen die Lieferungen des gesamten Ablesezeitraums dem ab 1.7. geltenden Umsatzsteuersatz von 16 bzw. 5 Prozent.

Gelten bei Dauerleistungen und Teilleistungen 16 % oder 19 % Umsatzsteuer?

Antwort:
Dauerleistungen werden nach Abrechnungszeiträumen unterteilt. Maßgeblich ist der Steuersatz, der zum Ende des jeweiligen Abrechnungszeitraums gilt.

Muss bei einer Mietvertragsänderung das Schriftformerfordernis beachtet werden?

Antwort:
Ja, bei einer Änderung des Mietvertrages muss die Formvorschrift des § 550 BGB beachtet werden. Anderenfalls ist der Vertrag wie ein auf unbestimmte Zeit geschlossener Vertrag kündbar.

Gibt es Besonderheiten bei Anzahlungen und Schlussrechnungen?

Antwort:
Anzahlungen, die vor dem 1. Juli geleistet wurden, mussten zwar in dem Monat der Anzahlung versteuert werden. Die Höhe des Steuersatzes richtet sich trotzdem danach, wann die Leistung erbracht wird, wann also der Leistungserfolg eintritt. Die Berichtigung überhöhter Zahlungen findet im Rahmen der Schlussrechnung statt. Auch die Korrektur der Umsatzsteuer findet im Rahmen derjenigen Voranmeldung statt, die für den Monat abgegeben wird, in dem der Leistungserfolg eintritt.


Antwort:
Anzahlungen, die vor dem 1. Juli geleistet wurden, mussten zwar in dem Monat der Anzahlung versteuert werden. Die Höhe des Steuersatzes richtet sich trotzdem danach, wann die Leistung erbracht wird, wann also der Leistungserfolg eintritt. Die Berichtigung überhöhter Zahlungen findet im Rahmen der Schlussrechnung statt. Auch die Korrektur der Umsatzsteuer findet im Rahmen derjenigen Voranmeldung statt, die für den Monat abgegeben wird, in dem der Leistungserfolg eintritt.

Muss überzahlte/ zu Unrecht vereinnahmte USt. zurückgezahlt werden?

Gilt die Umsatzsteuersenkung auch bei kurzfristiger Vermietung?

Antwort:
Ja, wenn der Empfänger der Leistung zu viel Umsatzsteuer gezahlt hat, muss der Unternehmer ihm dies im Rahmen der Schlussrechnung anrechnen oder ggf. erstatten.

Antwort:
Die kurzfristige Vermietung von Wohnräumen ist nicht von der Umsatzsteuer befreit. Die Miete für die Monate Juli bis Dezember 2020 unterliegt dem Steuersatz von 16 Prozent.

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